lalemub











{Dezember 13, 2009}   1. Jahr

Woran merkt man das man alt wird?

Man fragt sich wo die Zeit geblieben ist!

Heute wurde mir bewusst das wirklich fast schon wieder ein Jahr vergangen ist! Irgendwie kann ich es gar nicht fassen. Ein Jahr… wie unglaublich viel Zeit das ist und ich hab das Gefühl als hätte ich nur einmal kurz die Augen geschlossen.

Jetzt lebe ich schon 11 Monate in meiner neuen WG. Ich bin wirklich froh hier eingezogen zu sein. Natürlich gibt es ab und zu streit, aber bei 6 völlig verschiedenen Menschen bleibt sowas natürlich auch nicht aus. Meine kleine ersatz Familie in Bielefeld… Manche Situationen erinnern mich wirklich an ein Familienleben😉

10 Monate ist es her, dass ich meinen ersten richtigen Liebeskummer hatte. Und jetzt kann ich eigentlich nur noch darüber schmunzeln! Doch vor 10 Monaten dachte ich doch tatsächlich es würde mich zerreißen. Das hat es nicht getan, wie man sieht, bzw. liest😉. Aber verändert hat es mich schon…

Nur noch 12 Monate und ich muss meine Bachelor abgeben und ich hab mein Studium hinter mir. Vor knapp 2 Jahren dachte ich noch, dass ich diese Zeit niemals überstehen werde und jetzt frage ich mich wie ich jemals wieder ohne meine Freunde hier, die Fachhochschule, meine Jobs und nicht zu vergessen das Movie überleben soll. Es stellen sich schon jetzt wieder Verlustängste ein. Denn wie heißt es so schön traurig “ Aus den Augen aus dem Sinn“ Ich denke ich weiß jetzt einige Dinge besser zu schätzen als noch vor ein paar Jahren und auch Monaten.

Wenn ich daran denke, dass ich diesen Sommer eigentlich Heiraten wollte, kann ich eigentlich nur über mich selbst lachen. Der Gedanke, dass ich jemals soetwas tue ist so wirklichkeitsfern, dass es schon fast traurig ist. Wie sich die Gedanken und Ziele doch ändern können. Und das in so kurzer Zeit. Manchmal frage ich mich ob ich mich weiter oder zurück Entwickelt habe… Auf jeden Fall kann ich mich jetzt besser einschätzen und dies, denke ich, ist schon sehr viel wert.

Gestern habe ich mir alte Fotos angeschaut und Geschichten die ich mal geschrieben habe gelesen. Tatsächlich, ich wurde wehmütig und habe mich gefragt wo nur die Zeit geblieben ist. Jetzt bin ich 23 und irgendwie viel und auf der anderen Seite keinen Schritt weiter als damals.



{September 10, 2009}   Zurück

Kennt ihr das Gefühl wenn ihr nach einer langen Zeit wieder in eure Wohnung kommt und alles irgendwie zugleich vertraut und fremd ist? Es ist jetzt ziemlich genau einen Monat her, dass ich hier das Bad geputzt habe/ meine Zimmer aufgeräumt habe, damit ich, wenn ich wieder komme mich zu hause fühlen kann… Es scheint auf jeden Fall länger zurück zu liegen als 1 Monat.

Jetzt tabsen ich und Judas durch die Wohnung schauen uns ungläubig um …Ich freue mich wieder hier zu sein, komisch oder? Da rede ich die ganze Zeit davon hier endlich weg zu ziehen und jetzt wo ich hier sitze, fühle ich mich tatsächlich zuhause. Ich glaube nicht, dass das lange andauern wird, denn mit dem gefühl zu hause zu sein kommen auch ganz schnell die alten Probleme. Alte Sehnsüchte stellen sich schneller ein als einem lieb.

Aber ich bin froh wieder Katja und Annika bei mir zu haben, selbst meine beiden Mitbewohner schaffen es mich jetzt mit ihren dummen Witzen zum lachen und nicht zum ausflippen zu bringen😉

Ich denke zwar trotzdem wehmütig an Berlin, aber ich denke ich sollte die Zeit die hier noch habe mehr schätzen.



.. sagt man, dass sie Angst vor dem Tod haben. Eine ziemlich gute Dozentin meinte im ersten Semester  in einem Seminar, das Menschen die nicht Still sein können und ständig reden müssen angst vor dem Tod haben. Sie reden förmlich um ihr Leben und können demnach die Stille nicht ertragen.

Was machen nun diese Menschen wenn sie andere Menschen nicht mehr um sich haben? Wenn alles sie an nervt und sie eine ziemlich geringe reiz schwelle haben. Alleine können sie nicht sein und unter Menschen auch nicht.

Was tun sie wenn sie sich nach Nähe sehnen und gleichzeitig die Entfernung suchen? Paradox? Ja. Vielleicht. Nein! Erklären kann ich es nicht, aber ist es nicht häufig, dass man Dinge im Leben anstrebt die sich widersprechen?

Auf der einen Seite möchten man ein sicheres Leben – arbeiten, heiraten,  Kinder bekommen,etc.. Man nimmt Dinge auf sich die einem zu wider sind, versucht alles um sich an eine alte Liebe oder einen gehassten Job zu klammern, dabei wäre eine Veränderung nicht schlecht. Doch davor haben sie angst.

Auf der anderen Seite wünscht man sich einfach alles hinter sich zu lassen und das Land zu verlassen. Einfach gehen und nie wieder einen Blick zurück auf das Leben was war  werfen. Wie viele Menschen wollen (einfach) frei sein und wie viele sind es schlussendlich?

Einfach die Ängste ablegen, das wäre schön. Das Studium werfen oder den Job den man hasst. Den Menschen die man mag einfach umarmen oder wenn man verliebt ist, es zu sagen ohne das ständige hin und her um die Fassade aufrecht zu halten. Warum muss immer alles so schwer sein? Es wäre doch viel leichter wenn alle sagen würden was sie denken und man sich nicht immer überlegen was andere denken und fühlen. Ist es nicht schwer genug seine eigenen Emotionen zu erforschen? Muss man da auch noch erraten was den anderen gerade bedrückt?

Und alles nur, weil kein Mensch schwächen eingestehen kann. Weil unsere tolle Gesellschaft so Leistungsorientiert ist, dass das schon aufs Privatleben abgefärbt hat und Menschen die Schwächen zeigen (!!, denn haben tun wir sie alle) direkt als unbrauchbar abgestempelt werden.



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{März 1, 2009}   Geschützt: uhhh

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{Februar 28, 2009}   Geschützt: Neuer Job

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{Februar 25, 2009}   Geschützt: Juhu

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{Februar 17, 2009}   Geschützt: Besuch aus BI

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{Februar 15, 2009}   Geschützt: Valentinstag

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et cetera