lalemub











{September 10, 2009}   Zurück

Kennt ihr das Gefühl wenn ihr nach einer langen Zeit wieder in eure Wohnung kommt und alles irgendwie zugleich vertraut und fremd ist? Es ist jetzt ziemlich genau einen Monat her, dass ich hier das Bad geputzt habe/ meine Zimmer aufgeräumt habe, damit ich, wenn ich wieder komme mich zu hause fühlen kann… Es scheint auf jeden Fall länger zurück zu liegen als 1 Monat.

Jetzt tabsen ich und Judas durch die Wohnung schauen uns ungläubig um …Ich freue mich wieder hier zu sein, komisch oder? Da rede ich die ganze Zeit davon hier endlich weg zu ziehen und jetzt wo ich hier sitze, fühle ich mich tatsächlich zuhause. Ich glaube nicht, dass das lange andauern wird, denn mit dem gefühl zu hause zu sein kommen auch ganz schnell die alten Probleme. Alte Sehnsüchte stellen sich schneller ein als einem lieb.

Aber ich bin froh wieder Katja und Annika bei mir zu haben, selbst meine beiden Mitbewohner schaffen es mich jetzt mit ihren dummen Witzen zum lachen und nicht zum ausflippen zu bringen ;)

Ich denke zwar trotzdem wehmütig an Berlin, aber ich denke ich sollte die Zeit die hier noch habe mehr schätzen.



.. sagt man, dass sie Angst vor dem Tod haben. Eine ziemlich gute Dozentin meinte im ersten Semester  in einem Seminar, das Menschen die nicht Still sein können und ständig reden müssen angst vor dem Tod haben. Sie reden förmlich um ihr Leben und können demnach die Stille nicht ertragen.

Was machen nun diese Menschen wenn sie andere Menschen nicht mehr um sich haben? Wenn alles sie an nervt und sie eine ziemlich geringe reiz schwelle haben. Alleine können sie nicht sein und unter Menschen auch nicht.

Was tun sie wenn sie sich nach Nähe sehnen und gleichzeitig die Entfernung suchen? Paradox? Ja. Vielleicht. Nein! Erklären kann ich es nicht, aber ist es nicht häufig, dass man Dinge im Leben anstrebt die sich widersprechen?

Auf der einen Seite möchten man ein sicheres Leben – arbeiten, heiraten,  Kinder bekommen,etc.. Man nimmt Dinge auf sich die einem zu wider sind, versucht alles um sich an eine alte Liebe oder einen gehassten Job zu klammern, dabei wäre eine Veränderung nicht schlecht. Doch davor haben sie angst.

Auf der anderen Seite wünscht man sich einfach alles hinter sich zu lassen und das Land zu verlassen. Einfach gehen und nie wieder einen Blick zurück auf das Leben was war  werfen. Wie viele Menschen wollen (einfach) frei sein und wie viele sind es schlussendlich?

Einfach die Ängste ablegen, das wäre schön. Das Studium werfen oder den Job den man hasst. Den Menschen die man mag einfach umarmen oder wenn man verliebt ist, es zu sagen ohne das ständige hin und her um die Fassade aufrecht zu halten. Warum muss immer alles so schwer sein? Es wäre doch viel leichter wenn alle sagen würden was sie denken und man sich nicht immer überlegen was andere denken und fühlen. Ist es nicht schwer genug seine eigenen Emotionen zu erforschen? Muss man da auch noch erraten was den anderen gerade bedrückt?

Und alles nur, weil kein Mensch schwächen eingestehen kann. Weil unsere tolle Gesellschaft so Leistungsorientiert ist, dass das schon aufs Privatleben abgefärbt hat und Menschen die Schwächen zeigen (!!, denn haben tun wir sie alle) direkt als unbrauchbar abgestempelt werden.



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{März 1, 2009}   Geschützt: uhhh

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{Februar 28, 2009}   Geschützt: Neuer Job

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{Februar 25, 2009}   Geschützt: Juhu

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{Februar 17, 2009}   Geschützt: Besuch aus BI

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{Februar 15, 2009}   Geschützt: Valentinstag

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et cetera